Posts mit dem Label Positionspapier werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Positionspapier werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 6. November 2012

Gemeinnütziges Geldsystem und gerechte Tauschmittel

Gemeinnütziges Geldsystem und gerechte Tauschmittel 


  • "Gemeinnützig" ist ein Begriff aus dem Steuerrecht, welcher im Kontext zu einem Geldsystem missverständlich und irreführend ist. "Gemeinwohl" wäre direkter, auch wenn es eine Bewegung gibt, die diesen Begriff bereits nutzt.
  • Der Antrag beschäftigt sich mit der größten Angst der Menschen, Inflation und Entwertung des Geldes, liefert aber keine wirklichen Lösungen - auch der öffentliche Diskurs in der Gesellschaft ist nicht in einer Art und Weise dargestellt, die aufzeigt wie folgender Satz umgesetzt werden soll: "Statt mit klassischer Parteipolitik muss dessen Einführung daher mit einer breiten Beteiligung der Bürger einhergehen."Denn die weiteren Vorschläge sind primär aus der klassischen Parteipolitik. 

  • Würde sich der Antrag rein auf eine Komission und Ausarbeitung von Vor- & Nachteilen mit den Bürgern beziehen, könnte ich diesen sofort unterschreiben - aber das auszuarbeitende Ziel wird zu sehr vorweg genommen. Die genannten Kriterien reichen nicht / sind zu dünn, um dem zukünftigen Geldsystem eine Grundlage zu bieten, denn die genannten Kriterien sind sehr wohl auch mit dem jetzigen Geldsystem machbar.
Folgende Kernelemente würde ich persönlich sofort unterschreiben:

Dazu wollen wir eine Enquete-Kommission im Deutschen Bundestag gründen, deren Ziel die konkrete Ausarbeitung und Berechnung neuer sowie die Bewertung bestehender Geldsystem-Modelle sein soll. Für jedes Konzept sollen die voraussichtlichen Konsequenzen sowie Vor- und Nachteile aufgezeigt und der Öffentlichkeit transparent gemacht werden.
Zeitgleich werden wir uns im Bundestag dafür einsetzen, dass noch vor Ende der Legislaturperiode die gesetzlichen Grundlagen für Regional- und Komplementärwährungen verbessert werden. Sie sollen den Bürgern ermöglichen, sowohl die in der Enquete-Kommission vorgestellten als auch andere Geldsystem-Entwürfe als Modell direkt kennen zu lernen. Um dabei über eine Vielfalt an Konzepten gleichzeitig entscheiden zu können, sollen Volksabstimmungen auch mit Präferenzwahlverfahren durchgeführt werden können.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Kurz-Analyse der Positionspapiere zu Transparenz der Piratenpartei

Bevor ich tiefer auf die Positionspapiere der Piratenpartei zum Thema "Transparenz" eingehe, habe ich diese zu einem Dokument zusammengefasst und Rechtschreibfehler sowie Lesefluss- / Verständnis-Probleme markiert: odt / pdf

Ich empfehle der AG Transparenz bzw. dem kommenden Parteitag dringend die bereinigte Fassung als ein Dokument abzusegnen.

Hauptknackpunkte:


  • Weder aus dem Programm - noch aus den Positionspapieren - wird klar, inwiefern sich die Piraten bereits selbst an ihre eigenen Forderungen halten.

    Diese Frage ist natürlich auch zu den anderen Programmpunkten interessant.
     
  • Transparenz hin oder her: Die bringt wenig, wenn man sich die Infos im Netz zusammen suchen muss - wenn man die Infos nicht oder nur schwer findet.

    Diesen Nachteil haben die anderen Parteien auch: Jeder Politiker publiziert seine Transparenz meist auf seinem eigenen Blog. Hier fehlt eine zentrale Sammelstelle. Würden die Piraten als erste eine Übersicht zur Transparenz aller Politiker liefern, würde dies einen Transparenz- & Zeitvorsprung (als Anlaufstelle) liefern.

  • Auf die wichtigsten Punkte bzgl. Transparenz bin ich bereits in meiner SWOT-Analyse eingegangen. Ich analysiere weiter vor allem das Programm und inwiefern sich die Partei an die eigenen Maßstäbe hält.

Um mich einzuarbeiten habe ich eine Mindmap zur Transparenz angefertigt: