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Montag, 1. Oktober 2012

Vom "Gegner" und der "Kriegskunst" lernen


"Gegner ist das falsche Wort, denn - soweit mit den Texten aus diesen Videos - die persönliche Selbstbestimmung, das eigene Innerste getroffen wird (SICH AUSZUDRÜCKEN) und letztlich das anscheinende GEGENüber überwunden wird - sind wir alle auf der gleichen Seite.





Montag, 17. September 2012

Deutschland hat jedes Recht, sich aus sämtlichen Kriegen heraus zu halten . . .

... und sich rein auf Problem-LÖSUNG zu spezialisieren. 

Mit LÖSUNG meine ich in diesem Sinn humanitäre Hilfe, Krisenhilfe, die Mienen wieder aus dem Feld zu räumen (die aktuell von einer anderen "Schwesternfirma" hergestellt werden) - aber auch Reparationen und Wiederaufbau z.B. von Energieversorgung, Wasserversorgung, medizinischer Versorgung und last but not least sanitären Anlagen.

Die ganze Welt könnte die Deutschen verstehen, wenn sich diese künftig aktiv aus Kriegseinsätzen heraus halten wollen würden - so, wie es auch mal ein halbes Jahrhundert lang war. 

Eine solche Vorreiterrolle wäre ein wirklicher Beginn für einen idealistischen Ausweg aus der realpolitischen Rüstungsspirale und des Realismus-Teufelskreises an sich.

Welches Land, wenn nicht Deutschland, wäre ideal für einen solchen ersten Schritt? Welches Land sollte diesen Schritt als erstes begehen? Welches Land hat auch die technischen Möglichkeiten, um sich auf Problem - LÖSUNG zu spezialisieren?

Angesichts des wachsenden Problemberges und immer tieferer Krisengräben gibt es keinen anderen Weg, als sich in der Lösung von Problemen und der Entgiftung unserer Lebensgrundlagen zu spezialisieren. Dies gilt sicher nicht nur für Deutschland, denn wir haben als Menschheit tatsächlich das Potential in der Hand, uns alle kollektiv mehrfach umzubringen. Es ist auch durchaus wirtschaftlich gedacht, während sich alle in Krieg, Rüstung, Gentechnik, Nicht-tödliche-Waffen, Sicherheitstechnologie und Atomenergie spezialisieren, sich auf die Lösung dieser Schäden zu konzentrieren.


Ich persönlich würde sogar so weit gehen wollen, den Bundesadler durch eine Friedenstaube ersetzen zu wollen. Denn Bilder sagen mehr als tausend Worte und Frieden ist letztlich etwas - so abstrakt auch immer - auf das sich praktisch alle Menschen als Ziel einigen können. Und als gemeinsames Symbol, hätte so etwas auch die Kraft uns als Volk mehr zu einigen, uns regelrecht aus- statt hin-zurichten.

Sicherlich ist es zunächst reine Kosmetik hinter unserem Großen Bruder den Schutt und die Asche wegzuräumen. Andererseits werden Kriege heutzutage nicht mehr durch Veränderung von Grenzen gewonnen, sondern durch den Aufbau der lebenserhaltenden Systeme, des Stromnetzes, der Energie- und Wasserversorgung, ökologischer Landwirtschaft / Permakultur, ... etc.

Mehr und mehr würden andere Länder folgen und Stück für Stück einen Großteil ihrer Gelder und Energien in die Lösungen investieren - als denn, wie aktuell zum Großteil in vernichtende und destruktive Technologie, die uns irgendwann um die Ohren fliegenkönnte und dabei Grundwasser und Versorgung in Gefahr bringt.

Angesichts unserer Lobbys für Waffen, Erdöl, Energie, Automobile, Verkehr, Nahrunsgmittel, den Fleischmarkt,  Medizin, Drogen, ... würde ich persönlich befürchten, umgebracht zu werden, wenn ich mich erfolgreich gegen diese Industriezweige stellen würde.

Daher sehe ich nur einen Weg aus dieser Patt-Situation: Der Industrie ein wirtschaftliches Angebot zu unterbreiten, weiterhin verdienen und funktionieren zu können - nur mit den Einschränkungen der Ökologie, des Sozialen, des Kulturellen und des Friedens. Das wird die Welt und die Industrie selbst, soweit wir dies von uns aus inspirieren können, von Grund auf wandeln. 

Wir würden nicht nur unserem Ziel des Friedens und Wohlergehens einen Schritt näher kommen können - wir würden uns aus der aktuellen Zwickmühle der sogenannten Sachzwänge endgültig befreien und den gesunden Menschenverstand zurück erobern.



http://pir.at/frieden

In welcher Verfassung bin ich?

Meine persönliche Verfassung

Ich, Nils Sautter, bin ein Verfechter der "Freiheitlich demokratischen Grundordnung", der "Grundrechte" unseres Grundgesetzes sowie der "Allgemeinen Menschenrechte".

Als wichtigstes visionäres Ziel der Menschheit, sehe ich das friedliche Zusammenleben der Kulturen, Nachbarn und vor allem der unvereinbar scheinenden Gegensätze. 

Als zentrale Lösung sehe ich die reflektierende, kontemplative Selbsterkenntnis, aus der ein Selbstbewusstsein und Selbstwert folgen kann - und auch erst ein Schätzen des Gegenüber und aller anderen Menschen erfolgen kann.

Wirkliche partizipative Demokratie ist eine grundlegende Möglichkeit dem Frieden in der Welt und dem allseitigen Wohlergehen eine wirkliche Basis zu beiten.


Menschen, die sich ihre eigenen Lebensregeln - die eigene Verfassung und Gesetze - nicht selbst gegeben haben oder geben können, haben keine Chance authentisch hinter den eigenen Spielregeln zu stehen, oder diese zumindest empathisch nachvollziehen zu können. So verlieren wir die Augenhöhe zu unseren eigenen Gesetzen und können uns nur entweder  unterordnen oder darüber hinweggehen. Beides erzeugt subtile Gewalt und ist die Wurzel unserer kommunikativen Kriege, die in Massenvernichtung und Mord an Mitmenschlichkeit münden.

Ich glaube daran, dass alle Menschen perfekt zusammen passen und wie ein Organismus oder gar Zahnräder ineinander greifen und geradeaus ein Paradies auf Erden ergeben - wenn jeder Mensch genau das MACHT, was sie oder er am besten kann - wofür wir praktisch geboren wurden. 

Dementgegen glaube ich, dass die meisten Konflikte, Krisen und Probleme existieren, weil ein Großteil der Menschen nicht um die eigenen Fähigkeiten weiß - sich selbst nicht wirklich kennt - nicht den Job macht, den sie oder er wirklich von Herzen will - sich wechselseitig die Fähigkeiten, den Lebenswert oder gar die Existenzberechtigung abspricht - und gar ein eher schlechtes Bild von sich selbst und dem Mitmenschen pflegt. Ich bin mir sicher, dass die Menschheit selbst weitaus besser ist, als ihr eigener und selbstgeschaffener Ruf.