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Samstag, 3. November 2012

Programm Popularität



Welche Programmpunkte der Piraten finden welchen Widerhall in der Gesellschaft?
 
Diesen Artikel werde ich vor allem nach dem BPT2012.2 ergänzen und freue mich daher über Hinweise und verlässliche Zahlen:  

Nils(at)Freie-Mediale.org

Ich empfehle der Piratenpartei eigene Umfragen!!


Die beliebtesten Programmpunkte der Piraten dürften sein:
  1. 90 % wollen mehr Transparenz (2012)
    2010 waren dies 88%
  2. 81 % wünschen sich mehr politische Mitbestimmung (2011)
  3. 72 - 93 % stehen hinter der Energiewende (siehe im Text unten)
  4. 71 - 76 % sind für Mindestlohn
  5. 61 - 75% der Menschen haben datenschutzrechtliche Sorgen. (s.u.)
  6. 62 % empfinden staatliche Verbote von Drogen nicht unbedingt sinnvoll  
    - nur 38% halten Drogen-Verbote seitens des Staates für sinnvoll! (s.u.)
  7. eine deutliche Mehrheit spricht sich für das Grundeinkommen aus (s.u.)
  8. eine Mehrheit für die Trennung von Staat und Religion ist vorstellbar.
  9. 40 % sind für eine Legalisierung von Cannabis 

> zur "Freiheit" - Freiheitsindex -


Das Grundsatzprogramm

    1 Präambel

    2 Mehr Demokratie wagen
        2.1 Mehr Teilhabe - 68 % (2009) bzw. 79% (2010) wünschen sich direkten Einfluss auf die Politik durch Volks & Bürgerbegehren (während die allgemeine Demokratiezufriedenheit in Deutschland sinkt <2010). 2011 wünschen sich 81% mehr Mitbestimmung!


        2.2 Neue Wege erkennen - bei e-Partizipation ist zu beachten, dass ein Teil der Bevölkerung das Internet nicht nutzt bzw. keinen oder nur schlechten Zugang hat (technisch & Motivation). Nur ein kleiner Prozentsatz nutzt das Internet aktiv. Die Masse liest primär mit. Etwa 20% nutzen das Internet auch politisch. - während "Experten" die Chancen der e-Demokratie ernüchternd betrachten (heise).


        2.3 Gewaltenteilung und Freiheit stärken


Entscheidungen des Verfassungsgerichts werden sehr wohl angezweifelt und kontrovers bewertet. Sogar die gesellschaftliche Akzeptanz von verfassungsgerichtlichen Entscheidungen war zumindest 1997 ein Thema bei Verfassungsrichtern. Von einer wahlentscheidende Mehrheit für die Stärkung des Verfassungsgerichts kann nicht unbedingt ausgegangen werden. http://bitly.com/REcfvt

60% haben großes Vertrauen in die Gerichte.

        2.4 Mehr Demokratie beim Wählen


Es darf bezweifelt werden, ob die Punkte des Wahlrechts überhaupt von der Mehrheit verstanden werden bzw. eine wahlentscheidende Mehrheit für die Piraten gewinnen würde.

    3 Urheberrecht und nicht-kommerzielle Vervielfältigung
        3.1 Keine Beschränkung der Kopierbarkeit


        3.2 Freies Kopieren und freie Nutzung


Zur Privatkopie ist mir keine Umfrage bekannt, die erahnen lässt wieviele Menschen für die vollumfängliche Legalisierung der Privatkopie sind - und erst recht keine Erhebung darüber wie wahlentscheidend eine solche Forderung der Piratenpartei sein könnte.

        3.3 Förderung der Kultur

>>> Dieser Programmpunkt wurde in der Öffentlichkeit bislang falsch verstanden!

        3.4 Ausgleich zwischen Ansprüchen der Urheber und der Öffentlichkeit

>>> Dieser Programmpunkt wurde in der Öffentlichkeit bislang falsch verstanden!

    4 Patentwesen
        4.1 Abbau privater Monopole und offene Märkte


        4.2 Patente in der Informationsgesellschaft


>>> So lange die Privatkopie und Förderung der Kulturschaffenden in der Öffentlichkeit falsch verstanden wird, braucht man sich über die wahlentscheidende Wirkung bzgl. Patentrecht wenig Gedanken machen.

    5 Freie demokratisch kontrollierte technische Infrastruktur


        5.1 Offene Standards


Würde man das Prinzip "offener Standards" zur Veranschaulichung (oder gar als politische Forderung) auf Rasierer- bzw. Handykabel übertragen, hätten die Bürger zumindest in der Mehrzahl die Chance zu verstehen - und von einer Mehrheit an Befürwortern könnte man wahrscheinlich ausgehen. Ob dies wahlentscheidend wäre kann bezweifelt werden.

        5.2 Freie Software  


ist sicherlich bei den meisten Internet-Nutzern und vor allem bei Firmen zumindest bekannt. Aber die Akzeptanz wird unterschiedlich bewertet. (2012) Auch ist fraglich, ob genügend Privatpersonen mit open source derart vertraut sind, dies zu einem wahlentscheidenden Punkt zu machen.


    6 Teilhabe am digitalen Leben
        6.1 Zugang zur digitalen Kommunikation
        6.2 Nutzungsmöglichkeiten der digitalen Kommunikation
        6.3 Umgang mit digitaler Technologie lernen
        6.4 Digitale Gesellschaft weltweit


    7 Privatsphäre und Datenschutz
        7.1 Privatsphäre
        7.2 Informationelle Selbstbestimmung


Fast ein Drittel der Bevölkerung hat große datenschutzrechtliche Sorgen. 68% machen sich überhaupt sorgen bzgl. Datenbetrug zB. im Onlinebanking - 75% macht die Möglichkeit des Missbrauchs perönlicher Daten überhaupt Sorgen - 18% haben große Sorgen vor staatlicher Überwachung, weitere 43% machen sich diesbzgl. überhaupt Sorgen. (Sicherheitsreport)

    8 Transparenz des Staatswesens  

90 % wollen mehr Transparenz (2012) 2010 waren dies 88%
 
        8.1 Offene Verträge mit der Wirtschaft


    9 Freier Zugang zu öffentlichen Inhalten


    10 Bildung
        10.1 Bildung in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft
        10.2 Die öffentliche Bildungsinfrastruktur
        10.3 Bildung als individueller Prozess
        10.4 Demokratisierung der Bildungseinrichtungen
        10.5 Frühkindliche Bildung
        10.6 Medienkompetenz
        10.7 Lernziele statt Lehrpläne


    11 Recht auf sichere Existenz und gesellschaftliche Teilhabe 

Beim BGE konnte ich seltsamer Weise kaum verlässliche Umfragen und Zahlen finden. Man kann aber wohl von einer deutlichen Mehrheit ausgehen, die diesen Programmpunkt befürworten. Rund 20 %, die das BGE grundsätzlich ablehnen und 49%, die es für nicht umsetzbar halten. Im europäischen Vergleich wird die Idee bei Jugendlichen deutlich skeptischer aufgenommen.

71 bis 76% sind für Mindestlohn - siehe auch 


    12 Geschlechter- und Familienpolitik
        12.1 Freie Selbstbestimmung von geschlechtlicher und sexueller Identität bzw. Orientierung
        12.2 Weltweite Anerkennung und Schutz selbstbestimmter geschlechtlicher oder sexueller Identität bzw. Orientierung
        12.3 Freie Selbstbestimmung des Zusammenlebens
        12.4 Freie Selbstbestimmung und Familienförderung


    13 Umwelt
        13.1 Nachhaltigkeit (Freiheit für nachfolgende Generationen)
        13.2 Lebenswerte Umwelt (Lebensgrundlagen sichern)
        13.3 Umgang mit Ressourcen
        13.4 Energiepolitik


Der Energiesektor ist schon skuril. Lauter Umfagen mit gegensätzlichen Aussagen und manipulativen Fragen. Besonders interessant sind dabei die Erhebungen nach Fukushima - im Vergleich zu heute.

93% halten den Ausbau von erbeuerbaren Energien wichtig bis ausserordentlich wichtig (2012)
2011 waren dies 90 %
 

Die Initiative "Neue Soziale Marktwirtschaft" (die vor allem von den Arbeitgebern der Metallindustrie finanziert wird) kommt auf etwas ernüchternde Zahlen - stellt aber auch so seltsame Fragen, wie nach "bezahlbarem Strom. Demnach würden 2012 nur noch 72% hinter der Energiewende stehen - gegenüber 24%, die den Atomausstieg als Fehler betrachten. *
53% (immerhin die Mehrheit) Wert auf ein Gelingen des Atomausstiegs legen - gegenüber 77%, denen es "sehr wichtig" ist, daß die "Stromkosten bezahlbar bleiben". Verständlich, denn die Alternative wäre ja nicht bezahlbar. 81% sind der Meinung, dass der Staat etwas gegen die steigenden Strompreise machen soll.

Dagegen wird in der FAZ behauptet, dass der Anteil 2012 von "wehementen Atomkraftgegnern" deutlich gestiegen sein: in Westdeutschland von etwa 26 auf nun 42 Prozent, in Ostdeutschland auf 29 Prozent. Die Energiewende scheint folglich kein Thema für Ostdeutschland zu sein.

Dennoch hielten 2011 ganze 71 % Atomstrom noch für unverzichtbar (2010 waren dies 81%!) 52% wollen einen Ausstieg innerhalb von 5 Jahren - 20% bis zu 22 Jahre. Radio Hamburg kam 2011 auf recht ähnliche Ergebnisse. 64% wollten gemäß YouGov alle AKW abstellen.


Regierungsstudien, die allerdings nicht auf die Akzeptanz eingehen.

 
    14 Für die Vielfalt in der Gesellschaft
        14.1 Migration bereichert die Gesellschaften
            14.1.1 Die Entwicklung der Europäischen Union führt auch zur vollständigen Freizügigkeit ihrer Bürger
            14.1.2 Die Ausgrenzung von Arbeitsmigranten über Generationen hinweg ist menschenunwürdig
            14.1.3 Europa braucht wirtschaftliche Migration
            14.1.4 Zuflucht vor Verfolgung und Krieg sicherstellen
        14.2 Für die Trennung von Staat und Religion

Mittlerweile übersteigt die Anzahl konfessionsloser die der Katholiken bzw. Evangelischen und bildet somit das größte Drittel. Vielleicht eine gewagte Aussage, aber dies kann für eine Mehrheit hinter der Trennung von Staat und Religion sprechen.

        14.3 Gemeinsam gegen Rassismus

An diesem Punkt bin ich echt erstaunt - erschrocken sogar. Was mich zunächst erstaunt ist, dass ich keine aktuellen zahlen zur Bundesrepublik finde, nur Erhebungen einzelner Städte (z.B. Dresden) oder ein paar Jahre alte Zahlen. Die meisten beschäftigen sich dabei mit der Akzeptanz und Verbreitung von Rechtsextremismus - über die Akzeptanz einer Gegenwehr, Zivilcourage gegen Rechts - wieviele Menschen die menschenfeindliche Stimmung stört, habe ich nichts gefunden. 


51.9 % lehnen eine Diktatur für Deutschland absolut ab.


RECHTSEXTREMISMUS- STUDIE DER FRIEDRICH-EBERT-STIFTUNG: 2010
2006


1980 SINUS-Studie

Nur 38% sind "eher" zu Zivilcourage und Eingreifen bereit - nur 7% vertrauen diesbzgl. ihren Mitbürgern.

... 2be continued...

    15 Drogenpolitik
        15.1 Neue Drogenpolitik
        15.2 Regeln, helfen und leiten statt strafen
        15.3 Jugendschutz
        15.4 Forschung und Medizin


    16 Suchtpolitik
        16.1 Umfassende, ideologiefreie Aufklärung
        16.2 Eigenverantwortung und Genusskultur
        16.3 Jugend- und Verbraucherschutz
        16.4 Hilfe für Risikokonsumenten
        16.5 Schutz von Nichtkonsumierenden


Nach der BZfgA (2012) haben 7,2 % der Jugendlichen bis 17 Jahren Erfahreungen mit illegalen Drogen, 2 % im letzten Monat und 0,9 % regelmässig. Dagegen haben die 18-25jährigen zu 39,8 % Erfahrungen mit illegalen Drogen, 14,3 % im letzten Monat und 3,7 % konsumieren regelmässig.
 

Durchschnittlich 40% der Deutschen sind für eine Legalisierung von Cannabis (bis zu 76% bei über 50jährigen!) - 86% sind sich bewusst, dass es keine drogenfreie Gesellschaft geben wird und nur 38 % halten Verbote seitens des Staates für sinnvoll!! (earsandeyes)

    17 Whistleblowerschutz
        17.1 Präambel
        17.2 Schutz von Whistleblowern


    18 Recht


    19 Informationsfreiheitsgesetze


    20 Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft in Kammern und Verbänden (ausgenommen Rechtsanwalts-, Notar- und Ärztekammern)



http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm
Umfrage zu den politischen Vorstellungen der Sympathisanten der Piratenpartei
 Größte Sorgen und Ängste der Deutschen
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Sonntag, 14. Oktober 2012

Umfragen als Mittel für Bürgerbeteiligung, Transparenz & Öffentlichkeitsarbeit


Gerd Altmann / pixelio.de
Umfragen sind eine Möglichkeit, um folgende Effekte in einem Streich zu erreichen:

    • Auf der Straße mit dem Bürger in Kontakt kommen und in ein interessantes Gespräch einsteigen... 

    • Dem Bürger das Gefühl geben "gefragt zu werden" - "sich für ihn und seine Meinung interessieren und diese aufzugreifen".

    • Eventuell konkrete Lösungs-Vorschläge für ein Problem erhalten ("the crowd" offline) 

    • Einerseits kann herausgefunden werden, welche Programmpunkte in der Öffentlichkeit am meisten angenommen werden und wo Nachholbedarf besteht in der Aufklärung - andererseits können emotionale bzw. instinktive Schlüsselwörter herausgefunden werden, die innerhalb einzelner Programmpunkte besonders ansprechen.

    • Wertvolles Hintergrundmaterial für die Ausarbeitung der eigenen Positionen erhalten - z.B. die natürlichen Gegenargumente und eine erste Sammlung von "Fallbacks", um diese auszuhebeln (wenn es um konkrete Positionen geht).

    • Es wird transparent und charmant kommuniziert, worüber sich die Piratenpartei aktuell Gedanken macht.

      • Sollte man dem Argument begegnen, dass die Piraten keine Ahnung hätten und jetzt auch noch den Bürger fragen, ist zurück zu rudern und prinzipiell zu klären, dass sich die Piratenpartei als Bürgerpartei versteht - und sich jeder bei der "Mitmachpartei" eingeladen fühlen darf, gemeinsam die gesellschaftlichen Probleme auch wirklich lösungsorientiert anzugehen.

    • Öffentlichkeitsarbeit, erstmal keine Antworten liefert, sondern interessiert nachfragt. (Die Antworten kommen später als Auswertung der Bürgerstimmen bzw. Positionierung der Piraten)

    • Tatsächlich einen Wert für Stimmungen auf der Straße zu bekommen.Ab 1.000 Antworten können die Ergebnisse wissenschaftlich statistisch verwertet werden.

      Z.B. werden für die Sonntagsfrage (Wahlprognose) von jedem Institut durchschnittlich 1.000 Menschen befragt.
      Wenn in jedem Bundesland nur 100-Umfragebögen ausgefüllt werden, sammeln die Piraten in ihren Umfragen deutlich mehr Stimmen. Umfragen können von den Piraten wahrscheinlich praktisch nebenzu durchgeführt werden und erfrischen die Arbeit an den Infoständen.Befragungen, die sich andere Parteien viel Geld kosten lassen, können so kostengünstig als eigene Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt werden.

    • Die Ergebnisse können zu einer eigenen interessanten Pressemeldung gebündelt werden und somit ein weiteres Mal für Aufmerksamkeit sorgen.
Die Piratenpartei nennt sich Bürgerpartei und behauptet Fragen zu haben, die von den Bürgern beantwortet werden können. Ursprünglich (und vor noch gar nicht so langer Zeit) war es die Piratenpartei, die keine Antworten hat, weil sie noch nachfragt ... allerdings primär parteiintern. Die Bürger können sich ja an die Mitmachpartei wenden, falls diese wollen ...

So lange die Piratenpartei keine Struktur hat, die den Bürger fragend einbindet - oder Kriterien, wann sich die Piratenpartei prinzipiell z.B. in Volks- & Bürgerbegehren an das Volk wendet (oder eben konkrete Volks- & Bürgerbegehren, die von der Piratenpartei zumindest unterstützt werden und somit den Eindruck erwecken, die Piratenpartei würde sich bindend für die Meinung der Bürger interessieren) ... empfiehlt es sich zyklisch Umfragen zu gestalten und auszuwerten, die den Infoständen als Material mitgegeben werden.

Der Behauptung eine Bürgerpartei zu sein, müssen auch TATEN folgen - und nicht nur eine Erwartungshaltung, die vom Bürger eine Bringschuld erwartet, auf die Piratenpartei zuzukommen. Auch - und besonders für diejenigen, die sich in der Piratenpartei nicht engagieren würden (oder vielleicht politisch sind, aber nicht aktiv werden wollen) - sollte eine Möglichkeit als Anknüpfungspunkt geschaffen werden.

Fragebögen haben mehrere psychologische Vorteile (gegenüber üblichen Ansprachen und Werbematerialien):


  • der Bürger fühlt sich gefragt und nicht beantwortet

  • der Bürger hat das Gefühl mitzuwirken, dass seine Meinung einfliesst

  • eventuell erwartet der Bürger z.B. über die Webseite an die Auswertung zu gelangen (und sich dort wieder zu finden)

  • dem Bürger wurde kein Flyer oder Prospekt aufgequatscht - im Gegenteil, er hat etwas von sich (seine Meinung, etwas aus seinem Innersten) dagelassen ...

  • ... die Frage, ob er dafür etwas braucht (einen Flyer, das Parteiprogramm, ...) ergibt sich wie von selbst, denn evtl. benötigt der Antwortende eine Info, um sich die Ergebnisse aus dem Netz zu holen - oder eben nicht.

  • Nachteil bzw. Hinweis:
    Da der Befragte etwas gegeben hat, erwartet er (subtil), dass etwas zurück kommt. Einerseits sollte daher immer gefragt werden, ob ein Flyer mitgegeben werden darf, wo auch die Website verzeichnet ist und die Ergebisse abrufbar sein werden. Ein konkretes Datum, wann die Ergebnisse abrufbar sein werden, sollte jedoch NUR DANN angegeben werden, wenn dies sicher ist - sonst verspielt man sich das gute Gefühl eines reibungslosen Austauschs von Geben und Nehmen im Kleinen!

    Ganz prinzipiell sollten die Umfragen zumindest als solche ernst genommen - und nicht nur zur Show rein kosmetisch durchgeführt werden. Die Ergebnisse sind unbedingt zeitnah zu publizieren und dürfen keinesfalls zeitlich versanden. Wird eine Auswertung vergessen oder eine Umfrage nur zum Schein durchgeführt, hinterlässt man bei jedem interessierten Befragten, der sich um die Auswertung bemüht, das Gefühl vergebener Liebesmühe / sinnlos investierten Engagements!!

  • Je nachdem welche Arten von Fragen verwendet werden, ergeben sich weitere Vorteile:

  • Gerd Altmann / pixelio.de
    • Wie bei einem Quiz fühlt man sich gut, wenn man Fragen (richtig) beantworten kann!! Da es primär um die Meinung geht, gibt es praktisch keine falschen Antworten.

      Sollte es Antworten geben, die in richtig / falsch eingeordnet werden können, sollte darauf geachtet werden, dass diese offen genug gestellt werden, um "Erfolgserlebnisse" zuzulassen.

    • Lerneffekt: Z.B. der Fragebogen für die Inhalte von Parteiprogrammen ermöglicht durch die Verknüpfung mit anderen Parteien und deren Positionen einen hohen Lerneffekt (Wissen vernetzt sich leichter, wenn es mit vor handenen Anknüpfungspunkten in Verbindung gebracht wird).

      Zurück bleibt - wenn nicht sogar klare Einzelpositionen aus dem Parteiprogramm der Piraten - zumindest die Gewissheit, dass die Piraten ein (umfangreiches) Programm haben.

      In der Auflösung direkt vor Ort sollte natürlich gezeigt werden, dass die "Treffer" nur wenigen Programmpunkten aus dem insgesamten Programm entsprechen. (Es dürfte eher selten sein, dass jemand das Programm der Piraten nahezu auswendig kann - bzw. ist dies auch ein netter "Zeitvertreib" für Piraten am Stand!!

    • Neutralität: Da im "Parteiprogramm"-Fragebogen nach beliebigen Parteien gefragt wird, bleibt Neutralität gewahrt und der Befragte fühlt sich - unabhängig seiner bisherigen Parteiwahl - persönlich angesprochen.

    • "Informieren" statt "verkaufen": Es entsteht NICHT das Gefühl, dass mir etwas verkauft oder aufgedrückt werden soll - es handelt sich eher um "pull" als "push" Marketing.

    • 2be continued ...
  • Beispiele für Befragungen / Umfragen:

Sonntag, 30. September 2012

Wieviele Menschen lesen Parteiprogramme?

... und wieviele erinnern sich an Inhalte?

Dieser Fragebogen (DIN A 4 quer) ist bei mir als pdf erhältlich. Für rund 1.000 Auswertungen von Fragebögen stelle ich mich zur Verfügung, denn so ist eine statistisch verwertbare Größe erreicht, um wissenschaftliche Aussagen zu tätigen. Die Fragebögen müssten in der Öffentlichkeit ausgefüllt werden, damit möglichst ein Querschnitt der Bevölkerung erreicht wird (im eigenen Parteiumfeld zu sammeln macht wenig Sinn, um einen Wert der eigenen Bekanntheit des Programms zu erhalten!).

Die Fragebögen müssen mir ausgefüllt zugesandt werden. 



Der Fragebogen ist ideal, um mit Menschen in das Gespräch zu kommen und ...
  • ... auf das Parteiprogramm der Piraten hinzuweisen.
  • ... das Gespräch über Punkte des Parteiprogramms zu vertiefen.
  • ... Unterschiede in den Positionierungen verschiedener Parteien hervorzustellen.
  • ... über den Sinn von Parteiprogrammen und der basisdemokratischen Entwicklung (LQFB) dieser zu sprechen. 
  • ... über die mediale Wirkung von Parteien und das Märchen, die Piratenpartei hätte kein Programm, zu sprechen.


Samstag, 29. September 2012

Transparenz ./. Datenschutz Befragung

Diese Befragung hilft die Themen Transparenz, Datenschutz, Privatsphäre, Vertraulichkeit und Geheimhaltung genauer unter die Lupe zu nehmen und politische Entscheidungen vorzubereiten.