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Donnerstag, 27. September 2012

Wie geht man mit neuen Piraten um ...




Vortrag über das Ehrenamt von Katharina Nocun - http://wahl.piraten-nds.de/2012/08/24/katharina-nocun/

Das Ehrenamt soll in erster Linie eines - Spaß bringen! Doch all zu häufig wird auf Stammtischen oder in AGs Druck aufgebaut. Man ordnet an, dass Aufgaben erledigt werden und Stände besetzt sein müssen. Mit ein paar freundlichen Worten macht man viele aber schon glücklich. Neue Piraten auf Stammtischen freuen sich über Einführungsveranstaltungen und persönliche Anleitungen ...

CC-BY piratorama





PiratenTV ist ein Projekt der Münchener Piraten mit dem Ziel, Themen der Piratenpartei offen zu diskutieren. Das Thema dieser Sendung lautet: Altpirat vs. Neupirat! In einem Aufeinandertreffen zweier Altpiraten und zweier Neupiraten wollen wir der Frage nachgehen, was piratige Werte sind und was überhaupt piratig ist. Zugast sind Johannes Ponader und Andreas Witte sowie Marion Ellen und Franz Menacher. Moderiert wird die Sendung dieses Mal von Christa Ritter und Christopher Morgenstern.

Donnerstag, 20. September 2012

AG Basisarbeit





Infosammlungen

  • Materialsammlung für entsprechende Einführungspräsentationen (z.B. fertige Folien mit aktuellen Zahlen zur Parteigeschichte, Parteientwicklung, Meinungsbildungsprozessen, Screenshots der Tools, Stichwortlisten und Ansprechpartner für vielgefragte Themen etc.)
http://infosocke.piratenpad.de/infosammlung
http://piratenpad.de/p/Basisarbeit-Sammelpad
  • Piratenmedien: Kommentierte Sammlung von Links, über die nicht nur Neupiraten mehr über die Themen in der Piratenpartei erfahren. (Zum Lesen, Schauen, Hören).
Piratenmedien
  • Sammelpad für eine Themen-Vorstellungsseite:
http://piratenpad.de/p/sammelpadthemenlinks
  • Übersichtsseite mit Links zu aktuellen Anleitungen (Anfängertools, Stammtischgründung, Kontaktaufnahme, Von-der-Idee-zum-Antrag etc.)
  • Gibt es genügend Freiwillige für ein bundesweites Lotsensystem? (Kein Interessent / Pirat ohne Ansprechpartner)
  • Austausch über aktuelle Themenfelder und Lösungsansätze, damit nicht x-Mal das gleiche Problem vor Ort gelöst wird

Ansätze und Themenfelder der Basisarbeit vor Ort zu sammeln, damit das Rad nicht x-Mal neu erfunden werden muss.

Bessere Vernetzung von Basisarbeit.
Die Mailingliste ist nun eingerichtet und Syn-Com ist auch aktiv.
Förderung der Verstärkten Nutzung der Kategorie HowTo
 

aktuelle Themen

  • Gemeinsame Erarbeitung von Links zu Einsteigerressourcen
  • Erstellung eines wenig aufwendigen Konzepts für die Einbindung von Offlinern und Gelegenheitspiraten (Hinweise auf die Piraten-Printmedien? Newsletter? Infolisten/Mailings mit Terminen vor Ort?)
  • Organisation vor Ort: Feintuning von Stammtischen, Infoveranstaltungen und Themenabenden
  • Meta: Organisation der AG-Arbeit: u.a. Termin für regelmäßige Mumbletreffen "Jour Fixe" finden

Hinweis
Die AG dient zur pragmatischen Arbeit und Lösungsfindung. D.h. es ist keine Dienstleistungsgruppe, an die sich Probleme auslagern lassen.
Da das Thema immer wieder aufkommt: So wünschenswert ein einheitliches Piraten-Kommunikationsportal ist, so wenig passt diese langfristige Thematik mit all ihren Detailproblemen auf eine lösungsorientierte Arbeitsliste. Wer gern an einem Piratenportal arbeiten möchte oder ein Konzept dafür erstellen möchte, könnte dies ggf. zielführender in einer speziell dafür einzurichtenden AG tun oder in der AG Piratenportal tun. 

Themenvorschläge

(jederzeit zu ergänzen!)
  • pragmatische, direkt umsetzbare Lösungen
  • Ressourcensammlungen
  • Erfahrungs- und Ideenaustausch
  • Vernetzung der Basis
  • Unterstützung der innerparteilichen Themenarbeit und Information
  • Zielgruppenanalyse als Basis für div. Lösungskonzepte
  • kurze Videos zu Tools ect. für Youtube und zum Vorführen auf Schulungen
  • klare Aussagen für Leute, die keine Zeit haben, stundenlang am Netz zu hängen!

 

Ergebnisse

Protokolle
Das neueste oben:

Alte Protokolle

Montag, 10. September 2012

Die Piratenpartei hat nicht eine Lösung - die Piratenpartei hat einen Lösungsweg!!

Das ist eigentlich ein himmelweiter Unterschied und erkllärt auch, warum sich ein Lösungsweg keiner Ideologie unterwerfen kann - sondern rein technisch bleiben muss.

Der Lösungsweg der Piratenpartei ist die Grundannahme, dass wir Menschen zu den richtigen Lösungen kommen können, wenn wir uns über Probleme und Alternativen kommunikativ, offen, transparent und vor allem basisdemokratisch austauschen, forschen - und wissenschaftlich aussortieren.
Dabei sind auch Fehler erlaubt, wenn diese eingestanden und korrigiert werden. 

Die Neuen Medien erlauben uns dabei zum ersten mal in der Geschichte, uns nicht nur in einem Land kommunikativ zu einigen und zur Lösungsfindung das Potential eines ganzen Landes zu nutzen - sondern theoretisch sogar zu globalen demokratischen Ergebnissen zu kommen.

Natürlich kommt eine Demokratie nur dann zu den besten Lösungen für jedes Problem,
wenn einerseits das volle Potential aller Fachleute und Inspirationen genutzt wird - und andererseits diese in einer Weise kommuniziert werden können, die jeder versteht und somit auch jeder wählen kann. 

Ansonsten kann es passieren, dass die beste Lösung von der besten Präsentation unterdrückt und verdrängt wird - und so lange vergessen bleibt, bis die Zusammenhänge allgemeinverständlich im Alltagsbewusstsein der Menschen angelangt sind.


Die Piratenpartei bringt uns Menschen somit das Selbstbewusstsein und Vertrauen zurück, dass wir wirkliche politische Lösungen für unsere lokalen und globalen Lösungen finden und umsetzen können. 

Somit könnten wir auf halbe und Scheinlösungen verzichten, von denen bislang meist nur wenige Menschen profitieren. Wir könnten uns davon verabschieden den anwachsenden Problemberg nur zu verwalten und aufzuschieben, wenn aus den vielen Alternativen die wirklich guten Lösungen herauskristallisiert und realisiert werden.

Die Piratenpartei traut somit dem mündigen Bürger in aller Konsequenz, sich organisieren und verwalten zu können. Dies geht allerdings nur, wenn dank "Freier Presse" und Aufklärung ein Bewusstsein für die möglichen Lösungswege und Alternativen besteht. 

Dafür hat die Piratenpartei eine ganze Reihe an technischen Werzeugen für multimediale Kommunikation und stellt einige sogar zur freien Verfügung, zB. Wiki, Forum, Twitter, Liquid Feedback, ...

Was bislang allerdings fehlt, das sind Werkzeuge für die Kommunikation selbst, für gewaltfreie Kommunikation, Lösungs- & Konsensfindung.


Bildmaterial: Benjamin Thorn  & Gerd Altmann / pixelio.de
 

Donnerstag, 6. September 2012

Endlich die passenden Schubladen für Piraten

Es ist verständlich, dass die Piratenpartei greifbarer wäre, wenn sich diese EINER Ideologie UNTERORDNEN würde - und mit "greifbar" sind sicherlich auch lang erwünschte Angriffsflächen gemeint. 

Die Piratenpartei ist dem Bürger verpflichtet und durch die Forderungen nach mehr Bürgerbeteiligung auch näher als die meisten Parteien. Dieser Bürgerwille ist ohne Zweifel NICHT asozial ausgerichtet - und angesichts der aktuellen Bedrohungen der Demokratie ein Diener der Freiheit und freiheitlicher Ideale. 


Genauso wird der Rechtsstaat anerkannt, denn dieser sollte im richtigen Maß das richtige regulieren - nicht überregulieren, nicht das Falsche regulieren und nicht das Richtige zu halbherzig regulieren. Da dies aktuell dermaßen aus dem Ruder gelaufen ist, liegen aktuell liberale Prinzipien nahe ... kommt aber ein Punkt auf die Tagesordnung, wo die staatliche Regulierung mangelt, kann genausogut mehr Staat (oder zumindest ein gezielterer sinnvollerer Staat) verlangt werden. Dies ist nur dann ein Wiederspruch, wenn man sich einer Ideologie geradezu blind unterwirft. In Wirklichkeit sind dies Gegensatzpaare, wo je nach Situation auf der einen oder anderen Seite nachjustiert - oder eben losgelassen - werden muss.


So auch bei der Transparenz, was die Piraten selbst erst lernen. Natürlich ist das Komplementär zur Transparenz der Schutz der Intimsphäre bzw. privater Daten. Und natürlich muss hier ein Gleichgewicht gefunden werden. Die beiden Seiten widersprechen sich nicht, sie sind nur die beiden Enden ein und der selben Wurst. Aber die Forderungen nach einem transparenten Staat - anstelle eines transparenten Bürgers sind neu und völlig frisch auf der realistischen Politbühne. Es sind nicht nur die Piraten, die mit den neuen Begebenheiten, Möglichkeiten und Risiken des Internets umgehen lernen. Die gesamte Gesellschaft steht hier vor neuen Herausforderungen. Die Piraten sind nur die Einzigen, die dies thematisieren und ihre Analysen sowie Vorschläge offen zur Verfügung stellen.


Wir befinden uns in einem Land und gewisse nationale Belange sind sehr wohl schützenswert - so sehr man sich auch gegen nationalistische Wucherungen zu recht zur Wehr setzt. Tatsächlich macht es keinen Sinn nur die Schulden und Risiken der Banken sozialistisch zu vergemeinschaften - entweder die Banken und Anleger tragen ihr Risiko selbst und selektieren sich nach neoliberaler Art des Hauses, oder auch die Vorteile der Geldschöpfung sind ebenso zu vergemeinschaften. Bis zum jeweiligen Parteitag, wo die Basis aus allen vorliegenden Ideen / Ideologien die bestmögliche Lösung herauskristallisiert, wird sich die Piratenpartei  nicht festlegen lassen. Warum auch? Angesichts der aktuellen Krisen wird keine halb durchdachte Lösung helfen. Es lohnt sich trotz Zeitdruck genau hinzusehen und an wirklichen Lösungen - und keinen weiteren (!) Scheinlösungen - zu arbeiten.

Der Markt reguliert sich absolut nicht selbst, das neoliberale Märchen ist am Ende. Dem Markt sind genau da Grenzen zu setzen, wo sich dieser dank Profitgier über soziale Notwendigkeiten stellt und letztlich grenzverletzend gegen den Menschen "handelt". Auch die Privatisierung von Gemeingütern wie Verkehr, Bahn, Öffentlicher Nahverkehr, Telekommunikation, Medien, Post, Wasser, Energie und teilweise auch Banken, hat sich nicht grundsätzlich als sonderlich positiv erwiesen. Die Piratenpartei wird hier jeden einzelnen Fall überdenken und das Potential der Fachleute aus den eigenen Reihen ausschöpfen. Denn die Piratenpartei besteht aus den verschiedensten Alters- & Berufsgruppen und lädt dank partizipativer Grundprinzipien jeden Menschen zur gemeinsamen Lösungsfindung ein! Vor allem die Bürger werden einbezogen werden, wenn es um die Fragen geht, was sich diese gemeinsam leisten wollen - welche Kosten und Vorzüge sich diese teilen wollen und vor allem, wie dies zu organisieren ist.

Dabei ist völlig offen, ob diese Gemeingüter wieder zurück in die staatliche Kontrolle, sozialistisch angehaucht vergemeinschaftet gehören --- ob von Bürgern verwaltete Genossenschaften z.B. die Wasserversorgung übernehmen oder auch Stiftungen denkbar sind --- ob die Geldschöpfung in die Hand des Staates gehört oder gar als Staatsgewalt (im Rahmen der Gewaltenteilung) als sog. "Monetative" am besten aufgehoben ist. Das Einzige was jedem klar sein dürfte ist, dass es so wie bislang nicht weiter gehen kann. 


Die Ideologie, die am Ende jeweils heraus kommt, ist völlig zweitrangig. Wichtig ist, dass für den einzelnen Fall die bestmögliche Lösung gefunden wird. Dafür müssen alle Lösungen und Alternativen transparent auf den Tisch. Diese gehören wissenschaftlich analysiert und auseinandergenommen. Die Ergebnisse müssen dem Bürger zur Verfügung gestellt und Entscheidungen nachvollziehbar werden! Und wir dürfen uns als Bürger (und den Piraten als Bürgerpartei) dabei Fehler erlauben, denn wir können diese jederzeit ebenso basisdemokratisch wieder korrigieren. Auch die bisherige Politik hat sich Fehler erlaubt und muss sich Korruption oder zumindest Bereicherung einiger Weniger vorwerfen lassen. Die Bürger haben keine Notbremse, wenn wir allesamt an die Wand gefahren werden und genau da müssen wir gemeinsam einschreiten.


Sicher können Inhalte der Piratenpartei einzelnen Ideologien zugeordnet werden. So lange allerdings keine Ideologie die Motivation für die Lösungsfindung ist - bleibt der Motor und Antrieb piratischer Politik IDEOLOGIEFREI!!

 
[Sollten einzelne meiner Aussagen irgendwie ideologisch gefärbt sein, weise ich ausdrücklich darauf hin, dass ich hiermit keine offizielle Meinung der Piratenpartei zitiere - sondern die Fadenscheinige Frage nach zugrundeliegender Ideologie demaskieren und alle sinnvollen Möglichkeiten offen haten möchte!]


Mehr zum Thema :

 


http://ins-pirat.blogspot.de/2012/09/freiheit-von-piratischer-ideologie.html
http://ins-pirat.blogspot.de/2012/09/kultur-statt-ideologie.html
http://ins-pirat.blogspot.de/2012/09/die-kulturepoche-der-piratenpartei.html

Bilder: Gerd Altmann / pixelio.de