Die zentralen Knackpunkte sind meiner Meinung nach:
- Transparenz:
- (In-)Transparente Konflikte und Lernschritte
- (In-)Transparente, (un-)übersichtliche Inhalte, Medienproduktionen und "politische Einblicke"
- z.B. das "Fehlende Parteiprogramm" - es ist medial im Internet vorhanden, wird aber nicht WAHRgenommen ... geht es noch transparenter, übersichtlicher, intuitiver auffind- & bedienbar?? ;-) Dies hat sicher noch mehr Gründe, hier geht es aber nur um die Feststellung, dass vorhandene Inhalte nicht oder zuwenig Resonanz finden!
- z.B. die unendlich vielen Daten, die von der Partei transparent gemacht, zur Verfügung gestellt werden - aber irgendwo im Netz herumschwirren.
- Medienproduktion:
- Die Piratenpartei wird wahrgenommen bzw. dargestellt, keine Lösungen für die Künstler und Kreativschaffenden vorweisen zu können - aber Entscheidungen treffen zu wollen, die in bisherige Verdienstmodelle der Kreativschaffenden einschneiden.
(Die Konsumentenrechte und Verwerter als die eigentlichen "Strippenzieher" werden weitestgehend ausgeblendet) - Die Piratenpartei wird wahrgenommen bzw. dargestellt, derart in den Forderungen gegen übliche Verdienstmodelle zu sein, dass deren Mitglieder, Amts- & Würdenträger nicht die üblichen Auswertungen in ihren Publikationen nutzen dürfen (Urheberrecht, kostenpflichtige Downloads / Buchhandel, Verlagsauswertungen, sicherlich auch GEMA-Mitgliedschaften, usw.).
Das ist ein Problem, denn die eigentlichen Lösungden der Piratenpartei müssen als ZUSÄTZLICHE Lösungen verstanden werden, die in der Regel den bisherigen Auswertungen nicht widersprechen - diese eher kostenlos beraten!!
(Die Vorschläge und die realen Entwicklungen im Internet werden dabei weitestgehend ausgeblendet - die Weitsicht der Piraten fehlt.) - Die "Kostenloskultur" wird in einen Vorwurf umfunktioniert - anstelle die Allmende und Kulturgüter neu zu begreifen!
- Über die Inhalte macht es erst nach dem kommenden Bundesparteitag Sinn zu sprechen ...
Folgende Daten fehlen mir primär:
| Th. Reinhardt / pixelio.de |
- Welche Termine und Events, Demos, Barcamps und globalen Aktionstage stehen für nächstes Jahr bereits fest?
- Eine Liste der wichtigsten berechtigten Kritikpunkte, denen begegnet werden möchte erstellen - "Fallbacks" (Einwändebehandlung / Gegenargumente) entwickeln.
- Welche Kommunikations-Schwierigkeiten liegen bei den einzelnen Kritikpunkten und Krisen genau vor?
- Mögliche Gründe für die schlechte Performance einzelner Pressemeldungen herauskristallisieren.
- Welche Programmpunkte wurden bereits deutlich kommuniziert - und wo ist Nachholbedarf - möglichst begleitet von einer Umfrage zu den Programmpunkten
- Bei welchen Konflikten, die es in die Öffentlichkeit geschafft haben, wurde auch der daraus folgende Lernprozess öffentlich nachvollziehbar? Welche Konflikte sind insofern vorbildlich aufgearbeitet - und wo besteht nachholbedarf? Mit welchem Konflikt-Management stellen sich die Piraten der Herausforderung, dass Transparenz auch automatisch eine höhere Aufmerksamkeit auf Konflikte mit sich bringt (und ein Großteil der Politik aus Konflikten besteht?)??


