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Montag, 24. März 2014

Pressearbeit der Piratenpartei aktuell mal wieder wirkungslos



Vielleicht ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt, um die Wirkung unserer Presse-Arbeit zu analysieren - im Vergleich zu meinen bisherigen Analysen aber sicherlich ein brauchbarer auswertbarer Tiefpunkt...

Die Pressemeldungen der Piratenpartei sind - gemessen an google.news - aktuell die Arbeit nicht wert. Damit hat sich gegenüber meiner letzten Analyse nichts verändert (wobei ich nicht ermessen kann, was zwischenzeitlich so lief).

Leider ist in dem Fall weniger mehr und man sollte sich auf einzelne Meldungen pro Monat in enger Zusammenarbeit mit ausgewählten Medien (damit meine ich Nerd-Infos mit Computer-Magazinen austauschen, direkte Interview-Vermittlungen, etc.) konzentrieren und sich den Zwang zyklisch zu "melden" wirklich sparen.

Was sich dann doch verändert hat, ist die Aufnahme der Piratenpartei Pressemeldungen in die google.news Suchergebnisse. Streng genommen sind wir damit pro Meldung dann doch einmal in google verzeichnet. das es sich dabei aber um unsere eigenen (hier verlinkten) Pressemeldungen handelt, habe ich mir die Nennung erspart.


20.3. Patrick Breyer - Datenweitergabe an Geheimdienste auf Eis legen: Fand KEINE Aufnahme in die Presse-Berichterstattung.

17.03. Petitionsausschuss teilt Bedenken an der GEMA-Vermutung: Fand KEINE Aufnahme in die Presse-Berichterstattung.

17.03. CDU plant Abstimmung gegen Netz-Neutralität: wurde von scharf-links übernommen

14.03. Interaktive Karte macht Video-Überwachung des öffentlichen Raumes transparent: scharf links und DD Abendblatt - sonst keine Meldung

14.03. PP zur Türkei: keine direkte Aufnahme in die Presse-Berichterstattung (eine Meldung der bayerischen Praten schafft es am 21.03. in scharf-links)

13.03. Einladung zum Wahlkampfauftakt: Die Wahlkampfparty findet selbst keine Erwähnung - aber die Gründung der Europäischen Piratenpartei, die sicher eigene Pressearbeit gemacht hat, schafft es in die Schweiz, europe-online und scharf-links




Aber es ist ja leider nicht so, dass garnicht über uns berichtet wurde. 

Im besagten Zeitraum vom 14.03. bis heute gab es insgesamt inkl. der bereits erwähnten sieben Meldungen ganze 86 Artikel über die Piratenpartei:

  • Rücktritte im Vorstand: 75 Meldungen in unterschiedlichen Medien - häufig mit einer Aufzählung der Gates der letzten Wochen (auffällig wenig voneinander abgeschrieben, auffällig viel persönliches Engagement von Redakteuren einen wirklichen Artikel zu verfassen - genauer gesagt 15 individuelle Artikel, rund 60 mal copy&paste-Journalismus).
 

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Pressemeldungen der Piraten werden praktisch nicht mehr beachtet

Was jetzt?

Im Prinzip reagieren nur noch zwei copy&paste-Portale auf die Pressemeldungen der Piraten. Hier der Vergleich zum letzten Monat.

Mir bleibt eigentlich nur meine bisherigen Vorschläge zu wiederholen und darum zu bitten, diese zumindest einmal auszuprobieren.

Damit meine ich speziell:
  • Auf dem Scoop segeln
    - bei praktisch allen PM, auf die nicht reagiert wurde, handelt es sich um Meldungen, die nach dem Scoop und Medienhöhepunkt veröffentlicht wurden. Hier bieten sich folgende erweiterte Spielregeln an: http://pir.at/scoop

  • Diese Teams würde ich umgehend gründen oder (falls vorhanden) aktivieren und enger einbeziehen.

Zur Beruhigung: Es ist ja nicht so, dass wir gar nicht mehr wahrgenommen werden, wie die Medienhypes des vergangenen Monats zeigen ... nur, die haben wir nicht ausgelöst (und die sind nicht unbedingt alle positiv)!


Piraten-Presse Okt. 2012
 



Der Hype wurde am 12.10. von Patrick selbst ausgelöst. 
Schade, dass da wohl keine Zusammenarbeit mit dem Presseteam lief. Seit dem 15. ist die PM im Netz und NUR EIN Artikel übernimmt diesen in absoluter Kopie. Alle anderen Artikel seither nutzen andere Quellen.




Die erste deutschsprachige Publikation zu CETA war am 8.10. 
Das Thema wird insgesamt im deutschsprachigen Raum in der Presse unterdrückt - oder zumindest nicht wahrgenommen (nur vier weitere Artikel!). 
Am 15.10. ging die PM heraus - seither NUR EIN Artikel in absoluter Kopie.




Nur ZWEI Veröffentlichungen der PM vom 12.10. (ein Tag vor dem Aktionstag!!) in absoluter Kopie - dafür ein weiterer Artikel wegen dem Übergriff.

Gulli berichtete als erstes am 9.10. über den Aktionstag, zu dem es insgesamt nur vier Publikationen gibt.





Die PM geht einen Tag vor dem Event raus und drei Kopien schwirren durch das Presse-Netz.






Nur einmal wurde die PM kopiert in's Netz gestellt.



Nur die beiden üblichen Verdächtigen (scharf-links und das BPP) setzen die PM, die pünktlich am Coming Out Day ihr Coming Out hat, in Kopie in das Netz. 

Eigentlich haben die Beiden dafür eine Flasche Wein verdient ;-)





Ich bin mir nicht sicher was jetzt genau für den kleinen Hype von 63 Publikationen gesorgt hat (vielleicht nehme ich das noch genauer unter die Lupe) - aber zum Thema Peer Steinbrück - das die Piraten ja angeblich verschlafen haben - kamen 63 Veröffentlichungen heraus (bei DREI unterschiedlichen (!) Artikeln!).








Erst dachte ich diese PM wurde gar nicht wahrgenommen, aber skuriler Weise hat "scharf links" diese bereits Tage vor Veröffentlichung herausgegeben ;-) skuril...



Diese PM wurde zweimal kopiert, einmal von xtranews und einmal vom compliancemagazin.


http://pir.at/funkstille

Donnerstag, 20. September 2012

Piraten und die Presse im Sept. 2012

Welche Medien schreiben welche Artikel, wenn die Piratenpartei eine Pressemeldung herausgibt?


Zur Analyse wurden nur die Ergebnisse von Google-News ausgewertet - keine Blogsearch o.ä., wo weitaus mehr Reaktion zu erhoffen wäre.




Auf die Pressemeldung vom 20.09.2012 - also von heute - reagierte bislang nur das BundesPressePortal. Bekannt war die Aktion wohl schon von den Piraten aus Thüringen.



Ein Tag vor dem heutigen OptOutDay landet die Pressemeldung der Piratenpartei D. auf der Webseite. Wann eine Mail die Presse erreichte ist mir unbekannt. Verständlich, dass in der kurzen Zeit nicht viele Artikel entstanden sind. Zumindest acht Online-Publikationen, primär von Lokalblättern (Uetersen, Dresden, Bielefeld, Niederlausitz, Regensburg, Wiesbaden und Augsburg) folgen. 

Interessant an dieser Stelle wäre zu erfahren, wie (eng) die Bundespresse der Piraten mit den jeweiligen Landes-Pressestellen zusammen arbeitet.



Zugegeben, syrische Flüchtlinge dürften ein heikles Thema für unsere Presselandschaft sein. Nur zwei Online-Publikationen folgen - die letzte zu "Neue Weltordnungskriege" bezieht sich auf "somalische Piraten", also wahrscheinlich keine internationalen Kollegen.



Die Berichterstattung zum "Leistungsschutzrecht" habe ich bereits etwas genauer analysiert.  Da es sich hier um Meldungen handelt, die sich gegen die "Fütternde Hand" der Journalisten wendet, lohnt es sich bestimmt, wenn die 13 daraus folgenden Pressemeldungen genauer unter die Lupe genommen werden.



Auf die ESM-PM folgen nicht nur 6 Online-Berichte und eine Spiegel-Meldung zum ESM-Leak der Bayern, sondern 3.047 Online-Berichte, die ich mir noch genauer ansehen muss...



Eigentlich hatte ich mich gefreut - ich dachte von dieser Stelle aus nachträglich, aber dafür hochoffiziell gratulieren zu können. 

Auf die Suchworte "Piratenpartei" und "Geburtstag" folgen 36 Presseberichte über Rick & Kinderpronos - worauf natürlich ein weiterer Abwärtstrend nicht warten lässt. Glückwünsche darf man in den insgesamt 705 Ergebnissen suchen.

Ich glaube das schönste Geburtstagsgeschenk gab es vom ZDF ("Alles Liquid").



Praktisch die gleichen 36 Online-Artikel spuckt Google-News bei den Suchbegriffen "Piratenpartei", "Deutschland", "Kritik" & "Rick" aus, weshalb es sich lohnen würde, diese genauer zu analysieren. Sehr wahrscheinlich findet sich die Kritik und Distanzierung der Piratenpartei Deutschland nicht in allen Beiträgen?!?



Wenn mich nicht alles täuscht, wurde die Aufforderung an die Bundesregierung, sich an geltendes Recht zu halten, nur einmal scharf links übernommen.



Auch der Weltalphabetisierungstag wurde online nur einmal von der Presse übernommen.




Nur ein Artikel folgte auf diese PM, die anderen Artikel entstanden zu anderen Zeitpunkten und z.B. zum OptOutDay.